Paris - Die geplante E.ON-Beteiligung an einem neuen Atomkraftwerk in Frankreich konkretisiert sich einem Pressebericht zufolge. Die Gespräche seien weit fortgeschritten, berichtete die französische Tageszeitung "Le Figaro" (Montag).
Wie die italienische Enel und der Ölkonzern Total
wolle sich E.ON mit etwas mehr als acht Prozent an der geplanten Anlage in Penly in der Normandie beteiligen. Der Staatskonzern Electricité de France (EDF) soll nach Angaben der französischen Regierung die Hälfte der Anteile halten. Als zweitgrößter Aktionär ist GDF Suez
im Gespräch.
In Penly ist das zweite Atomkraftwerk vom Typ EPR geplant. Der erste dieser neuartigen Druckwasserreaktoren in Frankreich wird derzeit im nordfranzösischen Flamanville gebaut. Zuletzt hatten Atomsicherheitsbehörden Nachbesserungen bei der Sicherheit des EPR-Reaktors verlangt.