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Strompreisentwicklung 2026 in Deutschland

Preisgarantie Siegel

Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.

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  • Bis zu 500 Euro sparen

    So haben wir gerechnet

    Wohnort: Göttingen, 37075
    Jahresverbrauch: 4.000 kWh

    Günstigster Tarif: PLUS STROM – PlusStrom GRÜNFAIR, Kosten im ersten Jahr: 953,77 Euro
    Grundversorgungstarif: E.ON Grundversorgung Strom, Kosten: 1.530,21 Euro

    Einsparung: 576,44 Euro
    (Stand: 08.05.2026)

  • Über 12.000 Tarife im Vergleich

Strom- und Gaspreisvergleich: TÜV-zertifizierte Qualität

Unsere Qualität ist mehr als eine Behauptung. Die TÜV-Zertifizierung unserer Tarifvergleiche für Strom und Gas ist der Nachweis, dass diese alle relevanten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen erfüllen.

Zu den Auszeichnungen

Verivox ist Preis-Champion und Branchensieger

Zum neunten Mal in Folge haben die Tageszeitung Die Welt und die Beratungs- und Analysegesellschaft ServiceValue den Titel Preis-Champion in Gold an Verivox vergeben. Damit ist Verivox auch 2025 die Nr. 1 der Vergleichsportale. Bereits in den Jahren 2017 bis 2024 haben die Heidelberger in der Gesamtwertung den bestmöglichen Status in Gold erreicht.

Bis zu 500 € sparen

So haben wir gerechnet

Wohnort: Göttingen, 37075
Jahresverbrauch: 4.000 kWh

Günstigster Tarif: PLUS STROM – PlusStrom GRÜNFAIR, Kosten im ersten Jahr: 953,77 Euro
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* Der Aktionszeitraum für den LichtBlick Aktions-Tarif der Woche der Verivox GmbH, Max-Jarecki-Str. 21, 69115 Heidelberg, beginnt am 26.05.2026 um 12:00 Uhr und endet am 02.06.2026 um 12:00 Uhr. Der LichtBlick Aktions-Tarif der Woche ist nur während des Aktionszeitraums über Verivox.de als Vergleichsportal sowie direkt bei LichtBlick erhältlich. Für den Tarif gilt eine extralange Preisgarantie von 24 Monaten ab Vertragsabschluss.

Inhalt dieser Seite
  1. Aktuelle Strompreise für Neukunden
  2. Einfluss des Iran-Kriegs
  3. Strompreisentwicklung seit der Energiekrise 2022
  4. Warum schwankt die Strompreisentwicklung so stark?
  5. Strompreiszusammensetzung
  6. Einfluss der Netzentgelte
  7. Einfluss von Abgaben und Umlagen
  8. Was können Haushalte gegen die hohen Stromkosten tun?
  9. Strompreisentwicklung seit 1998

Aktuelle Strompreise für Neukunden am 26.05.2026

Die Strompreise für Neukunden liegen aktuell bei rund 24 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto. Dieser durchschnittliche Strompreis bezieht sich auf einen Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh bei Neuabschluss. Der Preis pro Kilowattstunde enthält den Arbeitspreis sowie den Grundpreis und basiert auf dem deutschlandweit gewichteten Mittel des günstigsten Preises je Postleitzahl. Berücksichtigt werden ausschließlich Neukundentarife mit einer Preisgarantie von 12 Monaten inklusive Boni.

Wie beeinflusst der Iran-Krieg die aktuelle Strompreisentwicklung?

Nach dem Beginn des Iran-Kriegs sind die Strompreise für Neukundinnen und -kunden deutlich angestiegen. Am 28.02.2026 kostete eine Kilowattstunde Strom noch rund 25,5 Cent, drei Wochen später waren es bereits 28 Cent. Dieser Preisanstieg ist in erster Linie auf die höheren Gaspreise seit Kriegsbeginn zurückzuführen. Obwohl nur 17 Prozent des deutschen Stroms aus Gaskraftwerken stammt, bestimmen sie durch das Merit-Order-Prinzip oft den Strompreis an der Börse. Heute kostet eine Kilowattstunde Strom 24 Cent.

Das Merit-Order-Prinzip

Beim Merit-Order-Prinzip werden Kraftwerke nach ihren Kosten sortiert eingesetzt: zuerst die günstigsten, dann schrittweise teurere Anlagen. Um den gesamten Bedarf zu decken, müssen oft auch vergleichsweise teure Kraftwerke – etwa Gaskraftwerke – einspringen. Die Kosten des teuersten Kraftwerks legen den Preis für den gesamten Strom fest, sodass auch günstig erzeugter Strom zu diesem höheren Preis verkauft wird. Somit führen höhere Gaspreise zu insgesamt höheren Strompreisen.

Strompreisentwicklung seit der Energiekrise 2022

Die Strompreisentwicklung seit dem Jahr 2022 ist besonders stark. Zwar ist der Strompreis für Haushalte in Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten fast jedes Jahr angestiegen. Doch die Preiserhöhungen lagen in den meisten Fällen im einstelligen Prozentbereich. Im Jahr 2022 war das anders – alle Stromanbieter erhöhten ihre Preise drastisch.

Strompreisentwicklung 10 Jahre

2022: Ukrainekrieg führt zu Energiekrise

Im Jahr 2022 führte der Krieg in der Ukraine dazu, dass die Preise für Rohstoffe wie Gas und Kohle stark gestiegen sind. Die Preise an den Strombörsen vervielfachten sich, wodurch die Stromversorger deutlich höhere Beschaffungskosten hatten. Die Strompreisentwicklung für Haushalte in Deutschland zeigte darum steil nach oben. Die Abschaffung der EEG-Umlage zum 1. Juli 2022 dämpfte diesen Preisanstieg zwar ab, den starken Anstieg der Großhandelspreise für Strom konnte diese Maßnahme jedoch nur abmildern.

2023-2025: Großer Einfluss der Netzentgelte

Im Jahr 2023 gingen die Großhandelspreise für Strom wieder deutlich zurück, was zu einer Reihe von Strompreissenkungen führte. Doch steigende Kosten für den Betrieb der Stromverteilnetze gaben der Strompreisentwicklung neuen Auftrieb – zum Jahreswechsel 2023/2024 stiegen die Stromnetzgebühren im bundesweiten Durchschnitt um rund 25 Prozent an. Zwar sanken die Netzentgelte zu Beginn des Jahres 2025 vielerorts wieder – deutschlandweit wurden sie allerdings im Schnitt nur um 2,5 Prozent abgesenkt.

Strompreisentwicklung seit 2025: Entlastungspaket und Iran-Krieg

Die Tendenz der sinkenden Strompreise setzte sich dann allerdings im Jahresverlauf fort. Zum Jahreswechsel 2025/2026 gab es schließlich ein milliardenschweres Entlastungspaket der Bundesregierung, mit dessen Hilfe vielerorts die Netzentgelte weiter abgesenkt wurden. Allerdings fielen die Preissenkungen regional sehr unterschiedlich aus. Allgemein war Strom zu Beginn des Jahres 2026 günstiger als in den Vorjahren, das Preisniveau erreichte sogar wieder das Niveau vor der Energiekrise.

Der Iran-Krieg sorgte ab März 2026 jedoch für einen erneuten Anstieg der Strompreise. Die Effekte des staatlichen Milliardenzuschusses verpufften so relativ schnell.

Strompreisentwicklung 2026: Der aktuelle Strompreis

Im Mai 2026 liegt der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom bei 31,5 Cent/kWh (Quelle: Verivox-Haushaltspreis Strom). Zum Jahresbeginn waren es noch 31,64 Cent/kWh. Im Jahr 2016 lag der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde Strom bei rund 27,4 Cent/kWh. Es gibt jedoch große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Stromanbietern. Darum empfehlen wir einen regelmäßigen Stromvergleich.

Preisentwicklung seit 2025: Was kostet 1 kWh Strom?

Monat
Durchschnittlicher Strompreis*
Strompreis für Neukunden**
Jan. 2025 35,86 ct/kWh 28,27 ct/kWh
Feb. 2025 35,81 ct/kWh 28,84 ct/kWh
Mrz. 2025 35,41 ct/kWh 29,00 ct/kWh
Apr. 2025 34,89 ct/kWh 27,24 ct/kWh
Mai 2025 34,70 ct/kWh 26,79 ct/kWh
Jun. 2025 35,00 ct/kWh 27,00 ct/kWh
Jul. 2025 35,22 ct/kWh 27,24 ct/kWh
Aug. 2025 34,80 ct/kWh 27,52 ct/kWh
Sep. 2025 34,63 ct/kWh 27,40 ct/kWh
Okt. 2025 34,37 ct/kWh 25,51 ct/kWh
Nov. 2025 33,51 ct/kWh 24,68 ct/kWh
Dez. 2025 32,92 ct/kWh 23,25 ct/kWh
Jan. 2026 31,64 ct/kWh 23,43 ct/kWh
Feb. 2026 31,09 ct/kWh 23,50 ct/kWh
Mrz. 2026 31,24 ct/kWh 25,47 ct/kWh
Apr. 2026 32,80 ct/kWh 27,96 ct/kWh

*) Quelle: Verivox Haushaltspreis Strom. Der Haushaltspreis Strom berücksichtigt die Preise der rund 820 Grundversorger sowie die jeweils zehn günstigsten überregionalen Anbieter.
**) Der Neukundenpreis bezieht sich auf einen Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh. Der Preis pro Kilowattstunde basiert auf dem deutschlandweit gewichteten Mittel des günstigsten Preises je Postleitzahl. Berücksichtigt werden ausschließlich Neukundentarife mit einer Preisgarantie von 12 Monaten inklusive Boni.

Die Strompreisentwicklung für bundesdeutsche Haushalte

Warum schwankt die Strompreisentwicklung so stark?

Der größte Preistreiber im Bereich Strom sind steigende Großhandelspreise. So vervielfachten sich ab dem Herbst 2021 die Preise an der Strombörse. Die Gründe dafür waren hohe Preise für Kraftwerk-Brennstoffe wie Gas und Kohle und höhere Kosten für CO2-Zertifikate, die die Stromproduktion verteuern. Das bekamen die Haushalte durch Preiserhöhungen deutlich zu spüren. Im Jahr 2023 half die Strompreisbremse, den Kostenanstieg für Haushalte etwas abzudämpfen. Gleichzeitig sind die Großhandelspreise für Strom deutlich gesunken, was für eine sinkende Tendenz bei der Strompreisentwicklung sorgte.

Doch auch hohe Stromnetzentgelte und gestiegene Umlagen sorgen für Preissteigerungen und hielten die Preise weiter auf hohem Niveau. Weiter fallende Einkaufspreise und eine Absenkung der Netzentgelte ließen die Preise zu Beginn des Jahres 2026 wieder absinken. Gestiegene Gaspreise aufgrund des Iran-Kriegs ließen wiederum auch die Preise an der Strombörse wieder steigen und treiben letztendlich auch die Preise für Neukunden in die Höhe.

Dabei gehört Deutschland weiterhin zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen weltweit, wie eine Verivox-Analyse der weltweiten Strompreise im Jahr 2025 ergab.

Strompreiszusammensetzung

Die Großhandelspreise beeinflussen die Strompreise, die die Stromanbieter von ihren Kundinnen und Kunden verlangen. Beschaffungspreise, Marge und Vertrieb machen derzeit rund ein Drittel des Strompreises aus, den wir an unseren Stromanbieter bezahlen. Weitere wichtige Bestandteile des Strompreises sind die Stromnetzgebühren sowie Steuern, Abgaben und Umlagen.

Strompreisentwicklung: Anteil von Beschaffung, Marge und Vertrieb

Jahr
Jahreskosten für 4.000 kWh
Beschaffung, Marge, Vertrieb
Anteil an den Jahreskosten
2026 1.268 € 438 € 35 %
2025 1.389 € 486 € 35 %
2024 1.426 € 556 € 39 %
2023 1.658 € 850 € 51 %
2022 1.721 € 797 € 46 %
2021 1.229 € 260 € 23 %
2020 1.173 € 236 € 20 %
2019 1.180 € 274 € 23 %
2018 1.113 € 210 € 19 %
2017 1.131 € 201 € 18 %
2016 1.097 € 220 € 20 %

Einfluss der Netzentgelte auf die Preisentwicklung

Die Gebühren für die Nutzung der Stromnetze haben einen bedeutenden Anteil am Gesamtstrompreis. Steigen oder sinken die Netzgebühren, beeinflusst dies den Preis für die Endkundinnen und -kunden. Zum Jahreswechsel 2023/2024 stiegen die Netzentgelte um rund 25 Prozent an und haben damit erheblich zu den höheren Preisen beigetragen. Zu Beginn des Jahres 2025 wurden die Netzentgelte vielerorts wieder leicht abgesenkt. Eine deutlichere Senkung gab es dann zum Jahreswechsel 2025/2026 aufgrund eines milliardenschweren Zuschusses der Bundesregierung. Im Bundesdurchschnitt haben die Netzentgelte aktuell einen Anteil von rund 29 Prozent an der Strompreiszusammensetzung. Die genaue Höhe der Netzentgelte fällt jedoch regional sehr unterschiedlich aus.

Entwicklung der Stromnetzentgelte in Deutschland

Einfluss von Abgaben und Umlagen

Im letzten Jahrzehnt war die EEG-Umlage, durch die der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert wird, der wichtigste Faktor für die Strompreisentwicklung. Sie verdreifachte sich zwischen 2010 von 2,05 ct/kWh bis 2020 mit 6,76 Cent/kWh und machte für Haushaltskunden zeitweise ein Viertel des Endpreises für Strom aus.

Zwischen 2021 und 2022 ist sie von 6,5 ct/kWh auf 3,72 ct/kWh abgesenkt und zum 1. Juli 2022 ganz abgeschafft worden. Trotz dieser Entlastung zeigte die Strompreisentwicklung für Haushalte weiterhin nach oben – die gestiegenen Großhandelspreise und hohe Netzentgelte wurden durch die Abschaffung der EEG-Umlage nicht aufgewogen.

Der Anteil der anderen Abgaben und Umlagen, wie beispielsweise der Konzessionsabgabe und der Offshore-Netzumlage, ist deutlich kleiner. Dennoch machen die Abgaben und Umlagen zusammen mit der Stromsteuer aktuell im Schnitt 21 Prozent des Strompreises aus.

Infografik: Durchschnittliche Strompreise von 2015 bis 2025

Was können Haushalte gegen die hohen Stromkosten tun?

Obwohl das Strompreisniveau für private Verbraucher in Deutschland weiterhin hoch ist, sind Verbraucherinnen und Verbraucher angesichts der Strompreisentwicklung nicht machtlos. Denn auf dem deutschen Strommarkt kämpfen über 900 Stromanbieter um die Gunst der Kundinnen und Kunden. Mit einem Strompreisvergleich können Sie ganz einfach feststellen, ob es günstigere Angebote gibt und sich ein Stromanbieterwechsel lohnt.

Durch den regelmäßigen Wechsel zu einem günstigeren Stromtarif können Haushalte der Strompreisentwicklung zumindest teilweise entgehen.

Rückblick: Strompreisentwicklung seit 1998

Optimismus von 1998 bis 2000

Im Frühjahr 1998 war man sich sicher: Die Stromkosten würden in Zukunft stark sinken. Mit dem neuen Energiewirtschaftsgesetz wurde die Liberalisierung des Strommarktes eingeläutet. Die Abschaffung des Monopols auf dem Telefonmarkt kurz zuvor hatte Preissenkungen von bis zu 70 Prozent bewirkt. Daher galt es als ausgemacht, dass die Strompreisentwicklung einen ähnlichen Weg gehen würde.

Zunächst schienen sich diese Prognosen zu bestätigen. Bis zum Jahr 2000 sanken die Preise für private Kundinnen und Kunden tatsächlich. Bezahlte ein Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh im Jahr 1998 durchschnittlich 50 Euro pro Monat, musste der gleiche Haushalt im Jahr 2000 nur noch 41 Euro monatlich bezahlen (Quelle: BDEW).

Preisanstieg ab dem Jahr 2000

Die Hoffnung auf weiter sinkende Strompreise erhielt im Jahr 2000 einen Dämpfer. Zum einen gingen einige der neuen Stromversorger, die in den neuen Markt eingetreten waren, in Konkurs – unabhängig von der Strompreisentwicklung. Schuld daran waren sowohl das noch unbekannte Marktumfeld als auch die fehlenden staatlichen Regelungen für den Stromanbieterwechsel.

Zum anderen ging in dieser Zeit eine beispiellose Welle der Konsolidierung durch den Strommarkt. Viele regionale Versorger wurden zu großen Unternehmensverbänden zusammengefasst, aus denen "Energieriesen" wie E.ON hervorgingen.

Hinzu kamen höhere Steuern in mehreren Bereichen: die Einführung der Ökosteuer, die Förderung erneuerbarer Energien und die erhöhte Mehrwertsteuer. Dies alles hatte negative Auswirkungen auf die Strompreisentwicklung. Die Preise begannen zu steigen und die Strompreisentwicklung kehrte sich um.

Marlis Wagner

Geschrieben von:
Marlis Wagner, Online-Redakteurin Energy

Mann an Schreibtisch mit Taschenrechner, gestapelten Münzen und Glühbirne

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    (Stand: 08.05.2026)

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  • Eine eingeschränkte Preisgarantie begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden.

    Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer dürfen direkt weitergegeben werden.

    Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie“: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werden.
  • 1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 38 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.

    Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.

  • Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.

    Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
    Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
  • Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.

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