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Um welchen Bereich geht es genau?
Häufig gestellte Fragen:
Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer dürfen direkt weitergegeben werden.
Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie“: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werden.
1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 38 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.
Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.
Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
Sie sollten sich den Zählerstand am Tag des Lieferbeginns und bei Neueinzug am Tag der Schlüsselübergabe notieren. Ändern sich die Preise, sollten Sie ebenfalls den Zählerstand zum Änderungszeitpunkt ablesen und dem Versorger mitteilen.
Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde – die Tageszeit spielt dabei keine Rolle. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom günstiger ist. Wer einen solchen Tarif möchte, braucht dafür einen Doppeltarifzähler. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.
Zunehmend werden auch dynamische Stromtarife angeboten, bei denen sich der Preis je nach aktuellem Stromangebot und -nachfrage ändert. Für diese Tarife ist ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) erforderlich, der den Verbrauch in kurzen Zeitintervallen misst und kommuniziert. Bei diesen Tarifen ist der Strom typischerweise in Zeiten geringer Nachfrage und hoher Erzeugung, wie nachts oder bei starker Sonnen- und Windenergieproduktion, am günstigsten.
Da die Strompreise in den letzten Jahren vor allem gestiegen sind, wird der Strom für viele Haushalte zum Jahreswechsel teurer. In diesem Fall empfiehlt sich ein Stromvergleich und der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.
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