Bundeskartellamt will Strompreise unter die Lupe nehmen
Stand: 06.09.2010
Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: ddp
München - Das Bundeskartellamt plant, die Ergebnisse seiner Prüfung des deutschen Strommarkts noch in diesem Jahr zu präsentieren. Die ersten Erkenntnisse der sogenannten Sektoruntersuchung würden für den Spätherbst erwartet. Dies sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Montag in München.
Die Wettbewerbshüter werten seit April Marktdaten von 60 Energieerzeugern aus. Untersucht werden Produktionsmengen und Kosten für die Jahre 2007 und 2008 ebenso wie das Angebotsverhalten der Erzeuger im Stromgroßhandel. Weiter überprüft das Amt sämtliche Importe und Exporte von Strom.
Anlass für die Untersuchung sind die gestiegenen Strompreise, die der Behörde zufolge nicht völlig auf höhere Brennstoffkosten und Steuern zurückzuführen sind. Im Fokus der Studie stehe auch der Verdacht der missbräuchlichen Verknappung der Strommenge.
In Deutschland werden mehr als 80 Prozent des Stroms von den Konzernen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall produziert.
Jetzt Stromtarif sichern
Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.
-
Sicherheit durch Preisgarantie
Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen. -
Bis zu 500 Euro sparen
So haben wir gerechnet
Wohnort: Würzburg Altstadt, 97072
Jahresverbrauch: 4.000 kWh
Günstigster Tarif: immergrün! – Spar Smart FairMax, Kosten im ersten Jahr: 1.031,44 Euro
Grundversorgungstarif: Stadtwerke Würzburg AG – Mein Frankenstrom Komfort, Kosten: 1.544,73 Euro
Einsparung: 513,29 Euro
(Stand: 18.03.2026) -
Über 12.000 Tarife im Vergleich
Mehr rund um Strom
-
Eine eingeschränkte Preisgarantie begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden.
Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer dürfen direkt weitergegeben werden.
Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie“: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werden. -
1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 38 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.
Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.
-
Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke.
Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert.
Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden - das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie. -
Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.