Milliarden-Entschädigungen für Fukushima-Opfer
Stand: 18.10.2011
Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa
Tokio - Das Unternehmen Tepco fordert von der japanischen Regierung finanzielle Hilfe in Höhe von 6,7 Milliarden Euro. Die Betreiberfirma des Unglücksmeilers Fukushima will das Geld für erste Entschädigungszahlungen an die Opfer der Atomkatastrophe nutzen.
Es wird erwartet, dass dies nur die erste von mehreren Finanzspritzen für Tepco sein wird. Entschädigungsforderungen an Tepco sollen sich in diesem Geschäftsjahr auf bis zu 3,6 Billionen Yen belaufen, hieß es in den Bericht. Das laufende Geschäftsjahr endet am 30. März 2012.
Das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi wurde bei dem Erdbeben und Tsunami am 11. März schwer beschädigt. Rund 87 000 Anwohner mussten ihre Häuser aus Sorge vor radioaktiver Strahlung verlassen. Eine Zahlung an Tepco wäre die erste aus einem eigens nach dem Megabeben geschaffenen staatlichen Hilfstopf. Eine Tepco-Sprecherin gab an, die Firma habe noch nicht über die Höhe der zu beantragenden Hilfsgelder entschieden.
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