Earth Hour
Die ganze Welt schaltet gleichzeitig für eine Stunde das Licht aus – das ist die Grundidee der Earth Hour. Die Aktion wurde 2007 von der Umweltschutzorganisation WWF ins Leben gerufen. Anfangs war nur Sydney dabei, inzwischen nehmen Städte und Menschen aus der ganzen Welt an der jährlichen Aktion teil.
- Was ist die Earth Hour?
- Ursprung der Earth Hour
- Licht aus in Berlin, Sydney, New York...
- Eine Stunde Dunkelheit für die Umwelt
- Kritik an der Earth Hour
Das Wichtigste in Kürze
- Zur Earth Hour schalten Menschen weltweit für eine Stunde die Beleuchtung aus, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.
- Auch berühmte Wahrzeichen und Gebäude bleiben dunkel.
- Die Earth Hour findet 2026 bereits zum 20. Mal statt. Termin ist der 28.3.2026 von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr.
- Während der bisherigen Earth Hours blieb das Netz stabil und es kam nicht zu Stromausfällen.
Was ist die Earth Hour?
Die Earth Hour ist eine weltweite symbolische Klima- und Umweltschutzaktion. Jedes Jahr schalten Menschen, Städte und Unternehmen auf allen Kontinenten für eine Stunde das Licht aus – als gemeinsames Zeichen fürs Klima und eine lebenswerte Zukunft. Am 28. März 2026, von 20:30 bis 21:30 Uhr, findet die Earth Hour zum 20. Mal statt. Die Teilnehmer der Earth Hour sind aufgerufen, dem Planeten eine Stunde lang etwas Gutes zu tun. So werden beispielsweise Reinigungsaktionen von Flüssen oder Stränden organisiert oder Pflanzaktionen durchgeführt.
Ursprung der Earth Hour
Ihren Ursprung hat die Earth Hour in Sydney, wo am 31. März 2007 erstmals für eine Stunde das Licht ausgeschaltet wurde. Es handelte sich um eine Protestaktion des WWF Australia. Australien war zu diesem Zeitpunkt eines der Länder mit dem größten Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 und weigerte sich, das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen. Die erste Earth Hour erhielt weltweit große Aufmerksamkeit und wird seitdem jährlich wiederholt. Immer mehr Städte und Gemeinden verschiedenster Länder beteiligten sich an der Aktion.
Licht aus in Berlin, Sydney, New York...
Für den symbolischen Charakter der Earth Hour sorgen Großstädte auf der ganzen Welt, indem sie die Beleuchtung berühmter Wahrzeichen und Gebäude abschalten. Vom Brandenburger Tor in Berlin über den Eiffelturm in Paris, den Big Ben in London und das Empire State Building in New York bis hin zum Opera House in Sydney: Eine Stunde lang liegt die Welt im Dunkeln. Auch viele Unternehmen schalten die Beleuchtung in großen Geschäftsgebäuden ab.
Neben den Großstädten zählt bei der Earth Hour aber vor allem auch die Beteiligung von vielen tausend einzelnen Menschen. Viele versammeln sich im Freien, um die Earth Hour gemeinsam zu erleben. Einige bleiben aber auch zu Hause und schalten dort bewusst für eine Stunde das Licht aus.
Eine Stunde Dunkelheit für die Umwelt
Die Earth Hour findet weltweit jährlich an einem Termin Ende März von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr statt. Im Jahr 2025 haben allein in Deutschland mehr als 500 Städte und Gemeinden sowie zahlreiche Unternehmen an der Earth Hour teilgenommen. Weltweit gab es Aktionen in mehr als 118 Ländern.
Einzelne Städte berechneten die durch die Earth Hour gesparte Energie. Die Stadt Toronto reduzierte beispielsweise im Jahr 2009 durch das Abschalten unnützer Beleuchtung den Stromverbrauch um 15 Prozent. Eine Berechnung des Öko-Institutes anlässlich der Earth Hour ergab, dass, falls 50 Prozent der deutschen Haushalte für fünf Minuten das Licht ausschalten, deutschlandweit etwa 343 Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von 33 Personen in Deutschland. Allerdings geht es bei der Earth Hour nicht vordergründig darum, Strom zu sparen. Vielmehr soll die Earth Hour die Menschen anregen, ihren Energieverbrauch zu hinterfragen und selbst für die Umwelt aktiv zu werden.
Angst vor Stromausfällen und Kritik an der Earth Hour
Als die Earth Hour zunehmend bekannter wurde und immer mehr Teilnehmende fand, kam Kritik aus Wirtschaft und Forschung auf. Man befürchtete großflächige Stromausfälle, da das Stromnetz durch die starken Schwankungen belastet würde. Doch die Netzbetreiber gaben Entwarnung: Während der Earth Hour bleibt das Netz stabil und es kam noch nie zu Stromausfällen.
Andere Organisationen kritisieren die Aktion aufgrund ihrer reinen Symbolwirkung. Statt einmal jährlich das Licht für eine Stunde auszuschalten, sollten Städte und Menschen lieber langfristig Energie sparen.
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