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Multi-Risk-Versicherung

Eine Multi-Risk-Versicherung bündelt mehrere Absicherungen in einem Vertrag. Sie zahlt bei bestimmten schweren Folgen von Krankheit oder Unfall, zum Beispiel wenn Sie wichtige Fähigkeiten verlieren oder pflegebedürftig werden. Multi-Risk-Policen gibt es in verschiedenen Versicherungsbereichen. Auf dieser Seite geht es um Multi-Risk als Personenversicherung zur Absicherung der Arbeitskraft. Wir zeigen, welche Bausteine in den Multi-Risk-Tarifen stecken, wann die Versicherung zahlt und worauf Sie beim Vergleich achten sollten.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist eine Multi-Risk-Versicherung?
  2. Was ist versichert?
  3. Wann zahlt die Versicherung?
  4. Kosten sparen mit Multi-Risk?
  5. Worauf sollten Sie beim Vertrag achten?
  6. Vergleich BU vs. Multi-Risk
  7. Für wen sinnvoll?

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Multi-Risk-Versicherung kombiniert mehrere Absicherungen in einem Vertrag, z. B schwere Krankheiten, Grundfähigkeiten, Unfall und Pflege.
  • Sie zahlt, wenn eine im Vertrag definierte Diagnose, Erkrankung oder gesundheitliche Einschränkung eintritt.
  • Der Leistungsumfang kann sich je nach Anbieter und Tarif deutlich unterscheiden.
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) bietet meist den umfassenderen Schutz der Arbeitskraft.
  • Eine Multi-Risk-Versicherung kann eine Alternative sein, wenn eine BU nicht möglich oder zu teuer ist.

Was ist eine Multi-Risk-Versicherung?

"Multi-Risk" bedeutet übersetzt "mehrere Risiken". Eine Multi-Risk-Versicherung ist ein Tarif, der die Absicherung für viele verschiedene Risiken in einem einzigen Vertrag zusammenfasst.

In der Personenversicherung zahlt ein Multi-Risk-Tarif zum Beispiel, wenn Sie schwer erkrankt sind, wichtige Fähigkeiten verlieren (etwa Sehen oder Gehen), nach einem Unfall dauerhaft eingeschränkt sind oder pflegebedürftig werden.

Manchmal wird die Multi-Risk-Versicherung auch als Multirente oder Funktionsinvaliditätsversicherung bezeichnet.

Zudem gilt sie als eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings bildet sie keinen vollwertigen Ersatz für eine BU. Sie kann aber eine Lösung sein, wenn Sie keinen BU-Vertrag erhalten.

Unser Tipp: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als wichtigste Absicherung der Arbeitskraft. Prüfen Sie daher zuerst, ob eine BU für Sie infrage kommt. Gemeinsam mit einem Verivox Versicherungsprofi vergleichen Sie passende Tarife und erhalten eine persönliche Beratung.

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Multi-Risk gibt es auch in anderen Versicherungsbereichen

Multi-Risk-Policen gibt es auch als gewerbliche Kombi-Versicherung für Unternehmen sowie in Immobilien- und Bauversicherungen. Auch dort werden mehrere Risiken in einem Vertrag gebündelt, zum Beispiel Haftpflicht, Betriebsunterbrechung oder Schutz für Betriebseinrichtung und Maschinen.

Auf dieser Seite geht es ausschließlich um Multi-Risk als Personenversicherung zur Absicherung der Arbeitskraft.

Multi-Risk: Was ist versichert?

In einer Multi-Risk-Versicherung werden verschiedene Risiken rund um die Arbeitskraft durch mehrere Bausteine abgesichert.

Typische Komponenten:

Leistung
Kurz erklärt
Grundfähigkeitsversicherung Dieser Baustein greift, wenn Sie grundlegende Alltagsfähigkeiten verlieren oder darin stark eingeschränkt sind, unter anderem Gehen, Stehen, Greifen, Sehen, Hören oder Sprechen (je nach Tarif).
Dread-Disease-Versicherung (Schwere Krankheiten) Hier besteht Schutz bei klar definierten schweren Erkrankungen, etwa Krebs, Multiple Sklerose oder bestimmten Organschäden (wie im Vertrag festgelegt).
Pflegeversicherung Wird eine Pflegebedürftigkeit festgestellt, zahlt die Multi-Risk die vereinbarte Leistung aus.
Unfallversicherung Wenn durch einen Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung (Invalidität) bleibt, erhalten Sie je nach Vertrag eine vereinbarte Rente oder eine einmalige Auszahlung.

Tarife unterscheiden sich deutlich

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist der Leistungsumfang bei vielen Anbietern ähnlich aufgebaut. Multi-Risk-Versicherungen unterscheiden sich dagegen deutlich.

Unterschiede zeigen sich häufig hier:

  • Schwere Krankheiten (Dread Disease): Welche Diagnosen versichert sind und ab welchem Stadium gezahlt wird, ist unterschiedlich. So ist beispielsweise nicht jede Krebsart automatisch im Versicherungsschutz eingeschlossen.
  • Pflege: Manche Tarife leisten nicht in allen Pflegegraden.
  • Unfall: Leistungen gibt es häufig erst ab einem bestimmten Schweregrad der dauerhaften Beeinträchtigung (Invaliditätsgrad).

Darum gilt: Schauen Sie beim Vergleich genau hin, was ein Tarif wirklich abdeckt. Lassen Sie sich kostenlos von einem Verivox Versicherungsprofi beraten und vergleichen Sie mehrere Angebote.

Wann zahlt die Multi-Risk-Versicherung – und wann nicht?

Die Multi-Risk-Versicherung leistet, wenn eine Krankheit oder gesundheitliche Einschränkung eintritt, die genau den Bedingungen im Vertrag entspricht. Je nach Versicherungsbaustein kann das eine Einmalzahlung sein (zum Beispiel bei schweren Krankheiten im Dread-Disease-Baustein) oder eine monatliche Rente.

Wichtig: Bei vorübergehenden Erkrankungen besteht in der Regel kein Anspruch auf Leistungen.

Sie zahlt typischerweise, wenn …
  • eine versicherte Grundfähigkeit so ausfällt, wie sie im Vertrag definiert ist, und die Einschränkung für einen längeren Zeitraum oder dauerhaft besteht.

  • eine schwere Krankheit vorliegt, die im Vertrag genannt ist und die Kriterien erfüllt.

  • Pflegebedürftigkeit nach den tariflichen Regeln festgestellt wird.

  • nach einem Unfall eine Invalidität in der vereinbarten Höhe erreicht wird.

Sie zahlt nicht, wenn …
  • die Krankheit nicht mitversichert ist.

  • die Diagnose nicht exakt zur Beschreibung im Vertrag passt.

  • Ausschlüsse greifen oder Nachweise fehlen.

  • Angaben zur Gesundheit beim Vertragsabschluss falsch oder unvollständig waren.

Die Anforderungen für die Zahlung der Leistung sind oft streng. Viele Tarife leisten nur bei schweren und dauerhaften Einschränkungen, die voraussichtlich über längere Zeit bestehen. Welche Nachweise nötig sind und ab wann eine Einschränkung als "dauerhaft" gilt, ist je nach Vertrag unterschiedlich.

Bei der Absicherung der Grundfähigkeiten lohnt sich ein genauer Blick in die Bedingungen: Je nach Tarif reicht schon der Verlust einer Fähigkeit – oder es müssen zusätzliche Kriterien erfüllt sein (zum Beispiel zur Dauer oder zum Grad der Einschränkung).

Kosten sparen mit Multi-Risk-Versicherung?

Multi-Risk-Versicherungen werden zum Teil als günstigere Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung beworben. Der niedrigere Beitrag ist oft darauf zurückzuführen, dass die Multi-Risk-Police einen geringeren Versicherungsschutz bietet. Die Versicherung zahlt nur bei klar definierten Krankheiten oder wenn bestimmte Fähigkeiten ausfallen.

Gerade bei psychischen Erkrankungen ist das wichtig, weil sie zu den häufigen Gründen zählen, warum Menschen ihren Beruf längerfristig nicht mehr ausüben können. In vielen Multi-Risk-Tarifen gibt es hier keine Leistung, oder erst in sehr schweren Fällen, etwa bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit oder wenn eine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung erforderlich ist.

Eine BU kann dagegen schon zahlen, wenn Sie Ihren Beruf dauerhaft nur noch zu höchstens 50 Prozent ausüben können - sofern die Ursache nicht vom Versicherungsschutz ausgeschlossen ist.

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Vertragsbedingungen: Worauf sollten Sie achten?

Auch bei einer Multi-Risk-Versicherung gibt es eine Gesundheitsprüfung. Die Fragen sind aber oft weniger umfangreich als bei einer BU. Deshalb kann Multi-Risk eher infrage kommen, wenn Sie wegen Vorerkrankungen keine BU bekommen oder dies nur zu sehr hohen BU-Kosten abschließen könnten.

Darauf kommt es an:

  • Gesundheitsfragen: Immer vollständig und wahrheitsgemäß beantworten – sonst kann der Versicherer im Ernstfall die Leistung verweigern.
  • Wartezeiten: Manche Bausteine (etwa Dread Disease) zahlen erst nach einer Wartezeit. Je kürzer diese ist, desto besser.
  • Leistungsregeln: Prüfen Sie genau, wann der Tarif wirklich zahlt – vor allem bei Grundfähigkeiten. Wenn die Bedingungen sehr streng sind, wird eine Leistung der Versicherung schwerer erreichbar.

Praktische Extras im Vertrag:

  • Dynamik: Beitrag und Leistung steigen regelmäßig, damit die finanzielle Absicherung mit der Inflation mithält.
  • Nachversicherung: Sie können die Versicherungssumme später erhöhen – oft ohne neue Gesundheitsprüfung.
  • Beitragspause: Unter bestimmten Bedingungen können Sie die Beiträge zeitweise aussetzen.
  • Todesfall-Leistung: Die Versicherung zahlt eine befristete Leistung für Hinterbliebene.

Was ist der Unterschied zwischen BU und Multi-Risk-Versicherung?

Ein wichtiger Unterschied liegt darin, wann die Versicherung zahlt.

  • Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung steht Ihr Beruf im Mittelpunkt. Sie zahlt die vereinbarte BU-Rente, wenn Sie Ihren Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben können – vorausgesetzt der konkrete Grund ist laut Vertrag mitversichert.
  • Eine Multi-Risk-Versicherung zahlt hingegen, wenn ein im Tarif genau festgelegter Fall eintritt. Ob Sie Ihren Beruf noch ausüben können, ist dabei nicht das entscheidende Kriterium.

Wenn Sie eine BU zu günstigen Konditionen bekommen, ist sie in der Regel der umfassendere Schutz Ihrer Arbeitskraft. Unsere Versicherungsexperten von Verivox vergleichen mit Ihnen die Angebote und helfen Ihnen, eine passende Versicherung zu finden.

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Für wen kann eine Multi-Risk-Versicherung sinnvoll sein?

Eine Multi-Risk-Versicherung kann eine gute Wahl sein, wenn Sie keine BU bekommen oder nur zu sehr ungünstigen Konditionen. Sie bietet dann eine individuelle Möglichkeit, bestimmte Gesundheitsrisiken finanziell abzusichern.

Besonders interessant kann das für Menschen in körperlich belastenden Berufen sein, bei denen BU-Verträge oft schwierig und sehr teuer sind. Das betrifft unter anderem Berufe in:

  • Handwerk
  • Pflege
  • Bau
  • Gastronomie

Im Leistungsfall müssen Sie nicht nachweisen, zu wie viel Prozent Sie berufsunfähig sind. Entscheidend ist, ob eine im Vertrag definierte Krankheit oder Einschränkung vorliegt.

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    abgerufen 03/2025, aktuelle Tarife können abweichen

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