Nach iOS-Update: Alternativen zum Kartendienst von Apple
Stand: 21.09.2012
Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa/tmn
Berlin - Bei seinem neuen Betriebssystem iOS hat Apple die bisherigen Google-Karten durch ein eigenes Angebot ersetzt. Dieses hat allerdings noch Fehler und Ungenauigkeiten. Apple hat bereits Nachbesserungen angekündigt. Wer so lange lieber andere Karten benutzen möchte, kann sich mit einem Trick behelfen.
Die Dienste von Google und Nokia können über den Browser abgerufen werden, die Adressen dazu lauten maps.google.com und maps.nokia.com. Wählt man hier unter den Optionen "Zum Homescreen hinzufügen" aus, lassen sich die Karten von dort wieder wie andere Apps mit einer Berührung starten.
Eine weitere Alternative sind verschiedene andere Karten-Apps, die in der Regel auf den Daten von OpenStreetMap basieren, darunter zum Beispiel das Programm OffMaps 2. Damit können Nutzer Karten dauerhaft auf ihrem Tablet oder Handy speichern und sie so auch ohne Netzverbindung oder im Ausland abrufen. OffMaps 2 ist im App Store für 79 Cent erhältlich, für jede heruntergeladene Karte werden weitere 26 Cent fällig.
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In Deutschland gibt es vier Mobilfunknetze, die von den großen Mobilfunkanbietern betrieben werden: Die Deutsche Telekom nutzt das D1-Netz, Vodafone das D2-Netz und Telefónica Deutschland das O2-Netz (E-Plus). Noch im Ausbau befindet sich das Mobilfunknetz von 1&1. Der Anbieter greift für National Roaming in Deutschland auf das Vodafone-Netz zu, da das eigene 1&1-Netz bislang nicht flächendeckend verfügbar ist. Das Netz der Telekom wird in Tests regelmäßig am besten bewertet, das E-Netz tendenziell am schlechtesten.
Grundsätzlich erreichen die Mobilfunknetze in Deutschland nahezu komplette Verfügbarkeit bei der Telefonleistung – auch wenn es immer noch über etliche Ortschaften mit Funklöchern gibt. Unterschiede liegen vor allem in der bereitgestellten Datenübertragungsleistung, die die mögliche Surfgeschwindigkeit bestimmt.
Wer einen neuen Handyvertrag abschließen möchte, sollte sich vorab über den Empfang und die Ausbaustufe des gewünschten Anbieters vor Ort informieren. Auf dem Land kann die Netzqualität gegenüber der Stadt abnehmen. Die zahlreichen Mobilfunk-Discounter in Deutschland nutzen übrigens die Netze der großen Anbieter mit – sie sind ebenfalls aufs D1-, D2-, O2-Netz sowie das 1&1-Netz verteilt.
Ausführliche Informationen finden Sie unter Mobilfunknetze in Deutschland.
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Der Wechsel des Mobilfunkanbieters ist kostenlos. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Handy-Anbieterwechsel.
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Zunächst sollte man versuchen, sich selbst anzurufen, um sicherzustellen, dass das Gerät nicht nur verlegt wurde. Vielleicht ist das Handy auch in den Händen eines ehrlichen Finders. Taucht das Handy nicht auf, sollte umgehend der Mobilfunkanbieter informiert und die SIM-Karte gesperrt werden. Dazu benötigt man die Handynummer und die Kundennummer beim Mobilfunkanbieter. Die Sperrung sollte man sich möglichst schriftlich bestätigen lassen. Innerhalb Deutschlands wird von den Mobilfunkanbietern meistens sehr schnell eine neue SIM-Karte zur Verfügung gestellt. Die Kosten für die neue Karte und eventuell ein neues Handy unterscheiden sich je nach Anbieter.
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Long Term Evolution (kurz LTE) ist der Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G). Mit LTE surfen Verbraucher deutlich schneller im mobilen Internet als mit dem älteren Mobilfunkstandard 3G. LTE verspricht Downloadraten von bis zu 500 Mbit/s. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist je nach Auslastung der Funkzelle und der gebuchten Tarifleistung oft niedriger.
Wichtig zu wissen: Inzwischen hat der Großteil der Mobilfunkkunden 5G-fähige Tarife. 5G ist der noch schnellere Nachfolgestandard von LTE. Reine LTE-Tarife sind nur noch selten zu finden, LTE wird aber weiter genutzt, wenn 5G vor Ort nicht verfügbar ist. 3G (UMTS) wurde 2021 abgeschaltet, um dem Ausbau von LTE und dem neuesten Netzstandard 5G Platz zu machen. Kunden ohne LTE-Vertrag fielen durch den Rückbau automatisch ins alte 2G-Netz zurück – das reicht gerade einmal aus, um SMS zu versenden und zu telefonieren.
Leistungsstarke 5G- und LTE-Tarife sind heute schon für unter 10 Euro im Monat zu haben. Im Verivox-Tarifrechner können Sie ganz einfach nach 5G-Tarifen filtern – setzen Sie einfach das Häkchen bei „Nur Tarife mit 5G anzeigen“. So erkennen Sie auf einen Blick, ob Ihr neuer Tarif zukunftsfähig ist.