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Taschengeldkonto: Anbietervergleich lohnt sich 

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Verivox ist Preis-Champion und Branchensieger

Zum neunten Mal in Folge haben die Tageszeitung Die Welt und die Beratungs- und Analysegesellschaft ServiceValue den Titel Preis-Champion in Gold an Verivox vergeben. Damit ist Verivox auch 2025 die Nr. 1 der Vergleichsportale. Bereits in den Jahren 2017 bis 2024 haben die Heidelberger in der Gesamtwertung den bestmöglichen Status in Gold erreicht.

Verivox-Kunden: 95 Prozent positive Bewertungen auf Trustpilot

4,8 von 5 möglichen Sternen. Damit erzielt Verivox auf dem Kundenbewertungsportal Trustpilot das Prädikat "Hervorragend" im so genannten Trust Score. Fast 50.000 Kunden haben hier schon die Services von Verivox bewertet und ihre Erfahrungen geschildert – 95 Prozent davon positiv. Dabei stammen fast alle Bewertungen von Kunden, die über Verivox ihren Anbieter gewechselt haben und von Verivox eine entsprechende Einladung zur Abgabe einer Bewertung erhalten haben. Die restlichen Bewertungen stammen aus so genannten organischen Bewertungen, die jeder hinterlassen kann, oder aus Weiterleitungen zu Trustpilot von unserer Homepage.

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Inhalt dieser Seite
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist ein Taschengeldkonto?
  3. Unterschiede zum Girokonto für Erwachsene
  4. Nach Schüler oder Studenten filtern
  5. Warum ist ein Taschengeldkonto sinnvoll?
  6. Worauf sollte ich beim Taschengeldkonto-Vergleich achten?
  7. Wie viel Taschengeld ist sinnvoll?

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Taschengeldkonto handelt es sich um ein Bankkonto für Kinder, auf das die Eltern das Taschengeld überweisen.
  • Mit einem eigenen Girokonto können Kinder den Umgang mit Geld erlernen und werden an die alltäglichen Bankgeschäfte herangeführt.
  • Taschengeldkonten für Minderjährige werden stets als Guthabenkonto geführt, weil das Aufnehmen von Schulden erst mit der Volljährigkeit erlaubt ist.
  • Beim Vergleich von Taschengeldkonto-Anbietern sollten Eltern unter anderem darauf achten, dass eine Bankkarte mit dabei ist und in der Nähe ein Geldautomat kostenlos genutzt werden kann.

Was ist ein Taschengeldkonto?

Bei einem Taschengeldkonto handelt es sich um ein Konto für Kinder oder Jugendliche, auf das die Eltern das Taschengeld überweisen. Zwar kann es sich beim Taschengeldkonto auch um ein Sparkonto handeln, da Überweisungen auch auf Sparbücher und Sparkonten möglich sind. In der Praxis werden Taschengeldkonten jedoch meist als Girokonto geführt, da dieses Kontomodell im Vergleich zum Sparkonto vor allem bei Kartenzahlungen mehr Möglichkeiten bietet.

Taschengeldkonten sind meist mit einer Bankkarte ausgestattet. Damit können Kinder Geldautomaten nutzen, Überweisungen veranlassen und Kartenzahlungen in Geschäften durchführen.

Unterschiede zum Girokonto für Erwachsene

Taschengeldkonten sind im Vergleich zu Girokonten für Erwachsene mit einigen Besonderheiten und Einschränkungen verbunden. So bieten viele Banken und Sparkassen ihre Kinder- und Taschengeldkonten zumeist bis zum Abschluss der Ausbildung oder des Studiums auch ohne Einkommen gebührenfrei an, während reguläre Girokonten ohne regelmäßige Gehaltseingänge oft kostenpflichtig sind.

Bei weiteren Unterschieden kommt es darauf an, ob es sich um ein Girokonto für Kinder oder um ein Girokonto für Schüler und Jugendliche handelt.

Girokonto für Kinder

Die Eröffung von Girokonten für noch nicht volljährige Kinder ist grundsätzlich nur durch deren gesetzliche Vertreter – im Regelfall die Eltern – möglich. Darüber hinaus gilt in Deutschland die gesetzliche Vorschrift, dass Minderjährigen die Aufnahme von Krediten untersagt ist. Aus diesem Grund ist kein Dispokredit möglich, und Karten werden an Minderjährige nur als Debit- oder Prepaidkarte ausgegeben. Bevor durch eine Abhebung oder Kartenzahlung das Konto in die roten Zahlen rutschen würde, wird die Transaktion blockiert.

Girokonto für Schüler und Studierende

Solange Schüler minderjährig sind, gelten bei der Kontoführung dieselben Regeln wie für das Kinder-Taschengeldkonto. Ab dem 18. Geburtstag entfallen die Einschränkungen. Allerdings liegt es im Ermessen der Bank, ob sie einem volljährigen Schüler einen Dispokredit einräumt, wenn noch kein eigenes Einkommen vorhanden ist.

Auch beim Beantragen einer Kreditkarte müssen volljährige Schüler und Studierende damit rechnen, dass der Antrag abgelehnt oder nur ein geringer monatlicher Verfügungsrahmen eingeräumt wird.

Nach Schüler oder Studenten filtern

In unserem Vergleich für Girokonten können Sie einfach und schnell nach passenden Konten filtern, die auf Schüler oder Studenten zugeschnitten sind.

Warum ist ein Taschengeldkonto sinnvoll?

Im Vergleich zur Auszahlung des Taschengeldes als Bargeld bietet die Einrichtung eines Taschengeldkontos einige Vorteile:

  • Lerneffekt. Kinder werden mit dem Taschengeldkonto ganz praxisnah an die alltäglichen Geldgeschäfte herangeführt. Sie lernen, wie eine Überweisung funktioniert, wie man Geldautomaten nutzt und was Kontoauszüge zu bedeuten haben.
  • Verantwortung übernehmen. Im Rahmen des üblichen Taschengeldes können Kinder frei entscheiden, wie sie ihr Geld verwenden. Bei einer geplanten größeren Anschaffung kann das Kind ausrechnen, wie viel es regelmäßig von seinem Taschengeld auf dem Konto ansparen muss, um sich den Kauf leisten zu können.
  • Bargeldlose Zahlungen. Mit der Bankkarte können Kinder in Geschäften bargeldlos bezahlen. Damit lässt sich das Risiko von Verlust oder Diebstahl beim Mitführen von Bargeld ausschalten. Auch Onlineshopping ist möglich, wenn als Zahlungsverfahren Vorauskasse per Überweisung angeboten wird.

Worauf sollte ich beim Taschengeldkonto-Vergleich achten?

Zwar sind Taschengeldkonten für Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studenten meistens gebührenfrei. Dennoch lohnt es sich, die Angebote einzelner Geldinstitute zu vergleichen. Je nach persönlichem Bedarf können dabei die nachfolgenden Kriterien eine Rolle spielen.

Bankkarte

Für eine komfortable Nutzbarkeit sollte ein Taschengeldkonto eine Bankkarte enthalten. Damit lassen sich dann auch bargeldlose Zahlungen in Geschäften durchführen und Geldautomaten nutzen.

Geldautomaten

Kostenlos nutzbar sind meist Geldautomaten der eigenen Bankengruppe. Auf den Internetseiten der Banken finden sich Informationen darüber, an welchen Automaten Kunden ohne Gebühren Geld abheben können. Sinnvoll ist es, dass Kinder einen Geldautomat am Wohnort gebührenfrei nutzen können.

Reguläre Konditionen

Mit Blick auf die spätere Kontoführung im Erwachsenenalter sollten Eltern die Konditionen für reguläre Konten mitprüfen, wenn sie ein Taschengeldkonto für ihr Kind eröffnen wollen. Günstig ist es, wenn auch nach dem Studium das Konto zu günstigen Preisen weitergeführt werden kann.

Wie viel Taschengeld ist sinnvoll?

Die Höhe des Taschengeldes ist immer eine individuelle Entscheidung der Eltern. Dabei sind nicht nur die finanziellen Möglichkeiten zu berücksichtigen, sondern auch das Alter des Kindes und die Frage, was mit dem Taschengeld finanziert werden soll. So benötigt ein Kind, das seine Handykosten oder seine Schulsachen selbst finanzieren soll, mehr Taschengeld als ein Kind, dessen laufende Ausgaben die Eltern übernehmen.

Das Deutsche Jugendinstitut veröffentlicht regelmäß Empfehlungen zur Höhe des Taschengeldes. Nachfolgend ein tabellarischer Überblick

Alter des Kindes
DJI-Empfehlung zum Taschengeld
6 bis 9 Jahre 2 bis 4 Euro pro Woche
10 bis 11 Jahre 15 bis 25 Euro pro Monat
12 bis 13 Jahre 20 bis 30 Euro pro Monat
14 bis 15 Jahre 25 bis 45 Euro pro Monat
16 bis 17 Jahre 40 bis 60 Euro pro Monat
ab 18 Jahren 55 bis 75 Euro pro Monat

Gibt es gesetzliche Regelungen zum Taschengeld?

Bei den Zahlen des Deutsche Jugendinstituts handelt es sich um Empfehlungen und nicht um Vorschriften. Grundsätzlich obliegt die Entscheidung über das Taschengeld den Eltern, und der Staat greift hier nicht mit gesetzlichen Regelungen ein. Das bedeutet, dass das Taschengeld immer eine freiwillige Leistung ist, auf die ein Kind keinen Rechtsanspruch hat.