Gaspreise vergleichen
Sicherheit durch Preisgarantie
Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen.
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Die Preise am Markt steigen. Achten Sie daher bei Ihrem Wechsel auf die Preisgarantien des jeweiligen Tarifs. So können Sie sich bis zu 24 Monate Preisgarantie sichern und müssen sich keine Sorgen um eine Preiserhöhung machen. -
Bis zu 750 Euro sparen
So haben wir gerechnet
Wohnort: Heilbronn, 74072
Jahresverbrauch: 20.000 kWh
Günstigster Tarif: immergrün! – Spar Gas FairPlus, Kosten im ersten Jahr: 1.900,20 Euro
Grundversorgungstarif: Heilbronner Versorgungs GmbH – Grundversorgung, Kosten: 2.651,84 Euro
Einsparung: 751,64 Euro
(Stand: 18.03.2026) -
Über 5.000 Tarife im Vergleich
Strom- und Gaspreisvergleich: TÜV-zertifizierte Qualität
Unsere Qualität ist mehr als eine Behauptung. Die TÜV-Zertifizierung unserer Tarifvergleiche für Strom und Gas ist der Nachweis, dass diese alle relevanten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen erfüllen.
Zu den Auszeichnungen
Verivox ist Preis-Champion und Branchensieger
Zum neunten Mal in Folge haben die Tageszeitung Die Welt und die Beratungs- und Analysegesellschaft ServiceValue den Titel Preis-Champion in Gold an Verivox vergeben. Damit ist Verivox auch 2025 die Nr. 1 der Vergleichsportale. Bereits in den Jahren 2017 bis 2024 haben die Heidelberger in der Gesamtwertung den bestmöglichen Status in Gold erreicht.
So haben wir gerechnet
Wohnort: Heilbronn, 74072
Jahresverbrauch: 20.000 kWh
Günstigster Tarif: immergrün! – Spar Gas FairPlus, Kosten im ersten Jahr: 1.900,20 Euro
Grundversorgungstarif: Heilbronner Versorgungs GmbH – Grundversorgung, Kosten: 2.651,84 Euro
Einsparung: 751,64 Euro
(Stand: 18.03.2026)
- Aktuelle Gaspreise für Neukunden
- Gaspreise steigen wieder
- Schwankungen bei den Gaspreisen
- Gaspreise nach Bundesländern
- Gaspreiszusammensetzung
- Sind die Gaspreise an den Ölpreis gekoppelt?
- Gaspreise prüfen und Anbieter wechseln
- Wer kann den Gasanbieter wechseln?
- Ökogaspreise
- FAQ
Aktuelle Gaspreise für Neukunden
Die Gaspreise für Neukunden liegen aktuell bei rund 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto. Dieser durchschnittliche Gaspreis bezieht sich auf einen Haushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 kWh bei Neuabschluss (Stand: 01.04.2026). Der Preis pro Kilowattstunde enthält den Arbeitspreis sowie den Grundpreis und basiert auf dem deutschlandweit gewichteten Mittel des günstigsten Preises je Postleitzahl. Berücksichtigt werden ausschließlich Neukundentarife mit einer Preisgarantie von 12 Monaten inklusive Boni.
Gaspreise steigen wieder
Der Gaspreis in Deutschland ist ab Herbst 2021 stark angestiegen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die Situation weiter verschärft. Im September 2022 erreichte die Energiekrise ihren Höhepunkt mit einem Kilowattstundenpreis von knapp 22 Cent. Danach hat sich die Lage bei den Gaspreisen jedoch deutlich entspannt. Nachdem im Laufe des Jahres 2024 die Gaspreise wieder etwas anstiegen, sind sie ab Frühjahr 2025 langsam, aber stetig gesunken und befanden sich zu Jahresbeginn auf einem sehr niedrigen Niveau. Mit dem neuen Krieg im Nahen Osten änderte sich dies jedoch wieder. Die Großhandelspreise für Erdgas steigen wieder. Mittlerweile wirkt sich das auch auf die Gaspreise für Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Einschließlich aller Steuern und Abgaben werden aktuell rund 9,98 Cent pro Kilowattstunde fällig (Stand: 03.03.2026). Dieser Durchschnittswert berücksichtigt die Preise für Bestands- und Neukunden von Gasversorgern.
"Der neue Krieg im Nahen Osten hat die Börsenpreise für Gas ansteigen lassen. Wenn die internationalen Energiepreise hoch bleiben, drohen weitere Preiserhöhungen für Haushalte, die mit Erdgas heizen. Ein Anbieterwechsel sichert günstige Konditionen."
Die Gaspreisentwicklung für bundesdeutsche Haushalte
Gaspreise zeigen starke Schwankungen
Die Gaspreise für deutsche Haushalte entwickeln sich deutlich unbeständiger als die Strompreise. Von 2013 bis 2018 sanken die Preise fünf Jahre hintereinander. Ein reiches Erdgasangebot und neue Entdeckungen von Gasvorkommen drückten die Großhandelspreise kontinuierlich nach unten. Da in diesem Zeitraum auch keine zusätzlichen Steuern oder Abgaben erhoben wurden, spürten Haushalte diese positive Entwicklung direkt in ihrer Heizkostenabrechnung.
Doch nach einem kurzen Preisrückgang während der Corona-Pandemie 2020 kehrte sich der Trend um. Hoher Energiebedarf der Weltwirtschaft, gestiegene Erdgasnachfrage und politische Spannungen, die die Versorgungssicherheit gefährden, treiben seither die Großhandelspreise in die Höhe. Diese Kostensteigerungen geben die Energieversorger an die Haushalte weiter.
Gaskosten abhängig von Verbrauch und Gaspreis
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Haushalt
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Verbrauch pro Jahr
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Gaspreis
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Kosten pro Jahr
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|---|---|---|---|
| Paar, 100 qm | 12.000 kWh | 10,63 ct/kWh | 1.276 € |
| Familie, 150 qm | 18.000 kWh | 9,92 ct/kWh | 1.785 € |
| Familie, 180 qm | 20.000 kWh | 9,87 ct/kWh | 1.974 € |
| Familie, 250 qm | 35.000 kWh | 9,75 ct/kWh | 3.413 € |
Stand: Januar 2026
Die tatsächlichen Kosten, die einem Haushalt für Gas entstehen, hängen auch vom individuellen Verbrauch, dem Wohnort und dem Gastarif ab. Haushalte, die noch nie den Gasanbieter gewechselt haben und sich somit noch in der Grundversorgung befinden, zahlen deutlich mehr als Kundinnen und Kunden von alternativen, günstigeren Gasanbietern.
Gaspreisentwicklung: Grundversorgung und alternative Tarife
Gaspreise nach Bundesländern
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Bundesland
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Gaspreis des günstigsten empfohlenen Tarifs
|
|---|---|
| Baden-Württemberg | 11,08 Cent/kWh |
| Bayern | 10,49 Cent/kWh |
| Berlin | 9,94 Cent/kWh |
| Brandenburg | 10,42 Cent/kWh |
| Bremen | 11,38 Cent/kWh |
| Hamburg | 10,12 Cent/kWh |
| Hessen | 10,59 Cent/kWh |
| Mecklenburg-Vorpommern | 11,25 Cent/kWh |
| Niedersachsen | 10,76 Cent/kWh |
| Nordrhein-Westfalen | 11,00 Cent/kWh |
| Rheinland-Pfalz | 10,76 Cent/kWh |
| Saarland | 11,10 Cent/kWh |
| Sachsen-Anhalt | 11,23 Cent/kWh |
| Sachsen | 11,13 Cent/kWh |
| Schleswig-Holstein | 11,10 Cent/kWh |
| Thüringen | 11,18 Cent/kWh |
Quelle: verivox.de (01.04.2026), Preise für Haushaltskunden bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh
Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?
Der Gaspreis für Haushaltskundinnen und -kunden besteht aus drei Hauptkomponenten:
- Netzentgelte (26 %)
- Steuern, Abgaben und Umlagen (22 %)
- Beschaffung, Marge und Vertrieb (42 %)
Die Gaspreiszusammensetzung ändert sich regelmäßig, da die Netzentgelte und viele staatlichen Abgaben jährlich angepasst werden. So stiegen beispielsweise die Netznutzungsentgelte zum Jahresbeginn 2026 vielerorts an und auch der CO2-Preis wurde angehoben. Dafür wurde die 2022 eingeführte Gasspeicherumlage abgeschafft. Beschaffungskosten, Vertrieb und Marge unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Deshalb können Haushalte durch einen Gaspreisvergleich sparen.

CO2-Bepreisung verteuert das Heizen mit Gas
Zum Schutz der Umwelt hat sich Deutschland verpflichtet, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase deutlich zu reduzieren. In den Bereichen Wärme und Verkehr wird deshalb seit Januar 2021 ein sogenannter CO2-Preis auf fossile Brennstoffe wie Sprit, Heizöl und Erdgas fällig.
Für Haushalte, die mit Gas heizen, bedeutet die CO2-Steuer gestiegene Kosten. Der Preis pro Tonne ausgestoßenem CO2 bewegt sich 2026 in einem Korridor zwischen 55 und 65 Euro – der Preis soll sich nach Angebot und Nachfrage richten. Für eine Familie mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet das Mehrkosten in Höhe von mehr als 40 Euro pro Jahr, verglichen mit 2025. Insgesamt liegen die jährlichen zusätzlichen Kosten durch die CO2-Bepreisung bei einem Verbrauch von 20.000 kWh Gas bei rund 280 Euro.
Sind die Gaspreise an den Ölpreis gekoppelt?
Die meisten Gasanbieter haben früher bei Änderungen der Gaspreise stets auf die internationalen Beschaffungspreise und die sogenannte Ölpreiskopplung, nach der sich die Gaspreise an den Rohölpreisen orientieren, verwiesen. Die Ölpreisbindung ist kein Gesetz oder ein internationaler politischer Vertrag, sondern eine brancheninterne Vereinbarung der Gasproduzenten, -importeure und -versorger.
Internationale Gashändler aus Russland, Norwegen und den Niederlanden hielten an dieser Preisformel fest, obwohl der ursprüngliche Grund für ihre Existenz – die Verhinderung einer Konkurrenzsituation zwischen den Rohstoffen Öl und Erdgas – längst nicht mehr gegeben war.
Im vergangenen Jahrzehnt haben sich die Gaspreise jedoch teilweise von den Rohölpreisen entkoppelt. Die Bedeutung eigener Handelsplätze für Erdgas hat zugenommen und der Stellenwert Öl-gekoppelter Lieferverträge hat tendenziell abgenommen.
Gaspreise regelmäßig prüfen und Anbieter wechseln
Seit dem Jahr 2006 haben Privatkundinnen und -kunden die Möglichkeit, den Gasanbieter frei zu wählen. Die Anbieterlandschaft ist mittlerweile vielfältig. Bei der Suche nach einem günstigen Gasanbieter hilft unser Gasvergleich. Wir empfehlen, den Vergleich regelmäßig durchzuführen, um die Gaskosten langfristig niedrig zu halten.
In 3 Schritten zum passenden Tarif:
1

Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Gasverbrauch in den Vergleichsrechner ein.
2

Gute Preise und faire Bedingungen: Mit Verivox finden Sie ganz einfach das richtige Angebot für Ihr Zuhause.
3

Den neuen Vertrag können Sie direkt online abschließen. Ihr neuer Gasversorger kümmert sich um den Wechsel.
Damit der Gasanbieterwechsel reibungslos abläuft, können Sie den Wechseltermin festlegen. Der Termin sollte drei bis sechs Wochen in der Zukunft liegen. Beachten Sie dabei die Kündigungsfrist des bestehenden Vertrags. Durch den Wechsel beauftragen Sie automatisch den neuen Anbieter mit der Kündigung bei Ihrem bisherigen Gasanbieter.
Selbst kündigen sollten Sie nur, wenn aufgrund von Kündigungsfristen weniger als vier Wochen Zeit für die Kündigung bleiben, Sie aufgrund eines Umzugs den Gasanbieter wechseln oder Sie ein Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung wahrnehmen möchten.
Garantierte Versorgungssicherheit
Es kann nicht passieren, dass durch den Anbieterwechsel plötzlich die Versorgung mit Gas unterbrochen wird. Die Gasversorgung ist gesetzlich garantiert. Sollte es zu Verzögerungen beim Wechsel kommen, springt der örtliche Grundversoger ein.
Gaspreise vergleichen: Worauf sollte man achten?
Beim Gaspreisvergleich sollten Sie nicht nur auf die Gesamtkosten achten. Auch folgende Komponenten des Gaspreises sollten bei der Tarifauswahl eine Rolle spielen:
- Grundpreis: Der Grundpreis (auch Grundgebühr genannt) umfasst die Kosten für die Bereitstellung des Gases sowie für Abrechnungen und Zähler. Er ist unabhängig von Ihrem Verbrauch und wird vom Energieversorger festgelegt. Ist Ihr Gasverbrauch eher gering, ist es wichtig, dass die Grundgebühr nicht zu hoch ist.
- Arbeitspreis: Der Arbeitspreis wird pro verbrauchter Kilowattstunde Gas berechnet und deshalb auch als Verbrauchspreis bezeichnet. Er enthält die Kosten für die Gasbeschaffung und Vertrieb sowie Steuern, Abgaben und Umlagen. Wenn Ihr Gasverbrauch relativ hoch ist, sollten Sie vor allem auf einen niedrigen Arbeitspreis achten.
- Neukundenbonus: Boni sorgen dafür, dass für Neukundinnen und -kunden die Gaspreise niedriger ausfallen, da Sie nach Ablauf des ersten Vertragsjahres eine Gutschrift erhalten. Wir empfehlen, dass der Neukundenbonus 15 % der Gesamtkosten nicht übersteigt. Dies ist in unserem Vergleich voreingestellt.
- Sofortbonus: Bei vielen Gastarifen erhalten Sie zusätzlich einen Sofortbonus. Dieser wird spätestens drei Monate nach Lieferbeginn von Ihrem Gasanbieter ausbezahlt.
Vertragskonditionen
Preisgarantien schreiben den Preis für eine bestimmte Laufzeit oder bis zu einem bestimmten Datum fest. Es gibt sowohl Tarife mit "Preisgarantie" als auch mit "eingeschränkter Preisgarantie".Bei Tarifen mit "eingeschränkter Preisgarantie" werden alle Bestandteile mit Ausnahme sämtlicher Steuern, Abgaben und Umlagen garantiert. Eine (volle) Preisgarantie umfasst dagegen alle Bestandteile, gegebenenfalls mit Ausnahme der Mehrwertsteuer, langfristiger Energiesteuern und eventuell neu eingeführter, zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannter gesetzlicher Abgaben. Um vor Preiserhöhungen geschützt zu sein, empfehlen wir, einen Gastarif mit einer Preisgarantie zu wählen, die während der gesamten Erstvertragslaufzeit gilt.
Wir empfehlen Ihnen, für die erste Berechnung keine maximale Laufzeit einzustellen, um sich zunächst einen allgemeinen Überblick zu verschaffen. Je kürzer die Vertragslaufzeit ist, desto flexibler sind Sie als Kunde.
Diese Frist müssen Sie beachten, wenn Sie den Vertrag kündigen möchten. Halten Sie die Frist nicht ein, verlängert sich der Vertrag in der Regel automatisch. Nach der Mindestlaufzeit beträgt die Kündigungsfrist für Verträge, die seit dem 1. März 2022 abgeschlossen wurden, jedoch maximal vier Wochen. Für ältere Verträge gilt immer die im Vertrag vereinbarte Kündigungsfrist.
Nach Ablauf der Erstvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag um den vorgegebenen Zeitraum.
Wer kann den Gasanbieter wechseln?
Alle, die einen eigenen Gasanschluss mit einem Gaszähler für das Haus oder die Wohnung haben und in einem direkten Vertragsverhältnis zu einem Gasversorger stehen (also direkt die Rechnungen erhalten und das Gas bezahlen), können den Gasanbieter wechseln.
Nur wenn Sie zur Miete wohnen und die Gaskosten vom Vermieter bzw. der Vermieterin auf die Mietparteien umgelegt werden, können Sie nicht wechseln. In diesem Fall können Sie Ihren Vermieter oder die Vermieterin aber auf die Möglichkeit des Gasanbieterwechsels aufmerksam machen.
Ökogaspreise: Wie teuer ist Biogas?
Ökogas gilt als klimafreundlichere Alternative zu fossilem Erdgas. Allerdings ist Ökogas nicht gleich Ökogas. Bei echten Biogastarifen wird herkömmlichem Erdgas ein bestimmter Anteil an Biogas beigemischt. Dieses stammt aus erneuerbaren Energiequellen und ist klimaneutral. Daneben gibt es sogenannte Klimagastarife. Hier wird das CO2, das bei Förderung, Transport und Verbrennung des Erdgases entsteht, ausgeglichen, indem etwa Klimaschutzprojekte gefördert werden. Wer wirklich etwas für die Umwelt tun möchte, sollte einen Biogastarif wählen.
Ökogaspreise sind allerdings in der Regel höher, da die nachhaltige Produktion und Zertifizierung zusätzliche Kosten verursacht. Gleichzeitig können steigende Nachfrage und politische Fördermaßnahmen langfristig zu stabileren oder sinkenden Preisen führen.
Häufig gestellte Fragen
Momentan liegen die Gaspreise bei 9,98 Cent je Kilowattstunde. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um einen Durchschnittswert (Stand: März 2026). In der Praxis können demnach Abweichungen auftreten. Wenn Sie herausfinden wollen, welche Kosten sich im konkreten Fall ergeben, sollten Sie mit Verivox einen Gaspreisvergleich durchführen. Damit sehen Sie in wenigen Augenblicken, wie das Preisniveau in Ihrer Region ist.
Erhöhen Anbieter die Preise für Gas, können verschiedene Faktoren dafür verantwortlich sein. Am wichtigsten ist die Entwicklung der Gaspreise im Großhandel. Geopolitische Spannungen wie etwa der Ukraine-Krieg oder der neue Krieg im Nahen Osten können die Preise stark steigen lassen. Einen gewissen Einfluss hat auch der Ölpreis. Es besteht zwar keine direkte Abhängigkeit zwischen dem Gas- und dem Ölpreis, allerdings setzt der Ölpreis den Trend für die Energiemärkte. Steigende Großhandelspreise werden von den Gasversorgern an die Haushalte weitergegeben, die dann wiederum höhere Heizkosten haben.
Neben den Großhandelspreisen treiben auch der CO2-Preis, weitere staatliche Abgaben und Umlagen sowie die Netzentgelte die Gaspreise in die Höhe.
Von 2000 bis 2010 sind die Gaspreise für Verbraucher relativ stark angestiegen. In den darauffolgenden Jahren sanken die Preise etwas ab, wofür insbesondere niedrigere Beschaffungskosten verantwortlich waren. Dieser Umstand geht darauf zurück, dass Länder wie Russland, Norwegen und die USA ihre Gasförderung mitunter signifikant erhöht haben. Mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs und dem kompletten Ausfall der russischen Gaslieferungen sind die Erdgaspreise zunächst stark angestiegen. Seitdem haben sich die Preise wieder etwas erholt, befanden sich zu Beginn des Jahres 2026 sogar auf einem sehr niedrigen Niveau. Der neue Krieg im Nahen Osten ließ die Großhandelspreise wieder steigen. Prognosen über die zukünftige Entwicklung des Erdgaspreises aufzustellen, ist sehr schwierig, da die Preise sehr stark von Faktoren wie der politischen und konjunkturellen Lage abhängen.
Ein sinkender Gaspreis kann verschiedene Ursachen haben. Ein wichtiger Einflussfaktor ist die Weltwirtschaft. Wenn sich das allgemeine Wirtschaftswachstum abschwächt oder die Wirtschaft sogar stagniert, entstehen oftmals Überangebote, die zu einem Preisverfall führen. Die Corona-Krise und der mit ihr einhergehende Shutdown haben zum Beispiel – zumindest temporär – für sinkende Preise gesorgt. Eine weitere wichtige Variable ist der Ölpreis, an den der Gaspreis teilweise noch immer gekoppelt ist. Neue Fördertechnologien und die Entdeckung neuer Gasfelder können ebenfalls zu einem niedrigeren Gaspreis beitragen.
Während der Gaszähler zu Hause den Verbrauch in Kubikmetern anzeigt, berechnen die Energielieferanten die Kosten anhand der genutzten Kilowattstunden. Mithilfe des Preises pro Kilowattstunde lässt sich der Kubikmeterpreis schnell berechnen. Aktuell kostet eine Kilowattstunde Erdgas 9,98 Cent (Stand: 03.03.2026). Ein Kubikmeter Gas entspricht etwa zehn bis elf Kilowattstunden, sodass der Preis dafür circa 1,10 Euro beträgt. Im konkreten Fall kann der Wert jedoch etwas abweichen.
Bei der Kalkulation des Gaspreises müssen die Energieanbieter im Wesentlichen drei Faktoren berücksichtigen. Die erste Variable stellen Steuern und Abgaben dar – beispielsweise die Gassteuer, die Umsatzsteuer und Konzessionsabgaben. Die zweite Komponente sind die Netznutzungsgebühren, denn die meisten Gasanbieter verfügen entweder über gar kein oder nur über ein regionales Versorgungsnetz. Der Rest des Gaspreises entfällt auf die Produktion beziehungsweise Beschaffung, die Vertriebskosten und den Gewinn des Energieanbieters.
Wollen Sie als Endverbraucher den Gaspreis berechnen, müssen Sie die monatliche Grundgebühr und die Verbrauchskosten addieren. Letztere können Sie ermitteln, indem Sie die Anzahl der genutzten Kilowattstunden mit dem Arbeitspreis multiplizieren.
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Mehr rund um Gas
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Eine eingeschränkte Preisgarantie begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden.
Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Energiesteuern, Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwertsteuer dürfen direkt weitergegeben werden.
Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie“: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werd
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Eine Kilowattstunde (kWh) Gas kostet für private Verbraucher durchschnittlich knapp 10 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Gasversorger geben einen „Arbeitspreis“ in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird.
Wer ermitteln möchte, was eine Kilowattstunde (kWh) bei einem Gasversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Gasverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Gasverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Gas.
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Erdgas für private Verbraucher wird meistens in einem Gastarif abgerechnet, der aus einem festen Grundpreis pro Monat und aus einem Preis pro verbrauchte Kilowattstunde (kWh) besteht. Zusammengerechnet kostet eine Kilowattstunde (kWh) Gas ungefähr 8 bis 12 Cent. Es gibt jedoch große Unterschiede je nach Region und Gasversorger. Daher sollten private Verbraucher regelmäßig die Gaspreise vergleichen und einen möglichst günstigen Gastarif mit empfehlenswerten Bedingungen wählen.
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In den allermeisten Fällen geht der Anbieterwechsel reibungslos vor sich. Doch manchmal dauert es länger. Die Ursachen für eine Verzögerung beim Anbieterwechsel sind meistens:
- fehlende Daten
- noch andauernde Vertragslaufzeit beim alten Versorger
- Kommunikationsschwierigkeiten zwischen altem und neuem Versorger
Wenn Sie über Verivox wechseln, helfen wir Ihnen gerne, wenn es zu Verzögerungen kommt oder noch Klärungsbedarf besteht. Wir setzen uns für die schnellstmögliche Bearbeitung ein und sorgen dafür, dass Sie so bald wie möglich sparen.
Wir sind persönlich für Sie da!
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Montag - Freitag 8:00 - 22:00 Uhr
Wochenende 9:00 - 22:00 Uhr
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