Altersvorsorgedepot: Frühstart-Rente für Kinder lohnt sich
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Verivox ist Preis-Champion und Branchensieger
Zum neunten Mal in Folge haben die Tageszeitung Die Welt und die Beratungs- und Analysegesellschaft ServiceValue den Titel Preis-Champion in Gold an Verivox vergeben. Damit ist Verivox auch 2025 die Nr. 1 der Vergleichsportale. Bereits in den Jahren 2017 bis 2024 haben die Heidelberger in der Gesamtwertung den bestmöglichen Status in Gold erreicht.
Verivox-Kunden: 95 Prozent positive Bewertungen auf Trustpilot
4,8 von 5 möglichen Sternen. Damit erzielt Verivox auf dem Kundenbewertungsportal Trustpilot das Prädikat "Hervorragend" im so genannten Trust Score. Fast 50.000 Kunden haben hier schon die Services von Verivox bewertet und ihre Erfahrungen geschildert – 95 Prozent davon positiv. Dabei stammen fast alle Bewertungen von Kunden, die über Verivox ihren Anbieter gewechselt haben und von Verivox eine entsprechende Einladung zur Abgabe einer Bewertung erhalten haben. Die restlichen Bewertungen stammen aus so genannten organischen Bewertungen, die jeder hinterlassen kann, oder aus Weiterleitungen zu Trustpilot von unserer Homepage.
Zu den Auszeichnungen
- Das Wichtigste in Kürze
- Kinderdepot Vergleich
- Was versteht man unter der Frühstart-Rente?
- Brauchen Kinder ein eigenes Depot für die Frühstart-Rente?
- Gibt es schon ein Gesetz zur Frühstart-Rente?
- Förderbeträge und Bedingungen
- Beispielrechnung Frühstart-Rente
Das Wichtigste in Kürze
- Die Frühstart-Rente, mit einem Altersvorsorgedepot, ist ein staatlich gefördertes Vorsorgemodell, bei dem schon Kinder Vermögen für die Altersvorsorge aufbauen können.
- Bislang gibt es noch keine konkrete gesetzliche Regelung, sondern nur ein Eckpunktepapier der Regierung. Das geplante Gesetz soll jedoch rückwirkend ab Jahresbeginn 2026 gelten.
- Die Förderung soll 10 Euro pro Monat betragen und vom 6. bis zum 18. Geburtstag gezahlt werden.
- Zunächst sollen Kinder des Jahrgangs 2020 förderberechtigt sein. In den Folgejahren kommen dann nach und nach jüngere Jahrgänge hinzu.
Kinderdepot Vergleich
Was versteht man unter der Frühstart-Rente?
Bei der Frühstart-Rente handelt es sich um ein von der Bundesregierung geplantes Förderprogramm für die Altersvorsorge von Kindern. Die Idee dahinter ist, dass schon Kinder mit Wertpapiersparplänen Kapital fürs Rentenalter aufbauen und dabei von den hohen langfristigen Renditechancen des Aktienmarktes profitieren. Wenn über 50 Jahre oder noch länger Geld in Aktienprodukte wie Investment- oder Indexfonds (ETFs) investiert wird, reichen schon kleine regelmäßige Sparraten, um ein ansehnliches Vermögen aufzubauen. Dieses Guthaben soll dann im Rentenalter dazu verwendet werden, um die staatliche Rente aufzubessern.
Nicht verwechseln mit Kinderrente für Waisen
Die Frühstart-Rente sollte nicht verwechselt werden mit der Kinderrente, die Waisen beziehen. Die Waisenrente erhalten Kinder, deren Eltern verstorben sind. Diese Rente erhalten Kinder mindestens bis zur Volljährigkeit, danach kann die Waisenrente bis zum 27. Geburtstag gezahlt werden, wenn sich das Kind in einer Ausbildung oder in einem Freiwilligendienst befindet.
Durch den langen Anlagehorizont über mehrere Jahrzehnte relativieren sich die Risiken von Kurseinbrüchen. Zwischenzeitliche Crashs, die an der Börse immer wieder vorkommen, kann der Sprössling einfach aussitzen. Die Erfahrung zeigt: Nach heftigen Rücksetzern haben sich die Kurse stets wieder erholt und hinterher neue Höchststände erklommen.
Datum: 08.08.2025
Brauchen Kinder ein eigenes Depot für die Frühstart-Rente?
Da die konkreten Ausgestaltungen noch nicht von der Regierung kommuniziert worden sind, ist auch noch offen, ob Kinder für die Frühstart-Rente ein spezielles Wertpapierdepot brauchen. Möglicherweise ist die Führung eines gesonderten Depots notwendig, um die staatlichen Förderzuschüsse verbuchen zu können. Vorbild könnten Fondsdepots für die ebenfalls geförderten vermögenswirksamen Leistungen (vL) sein.
Schon jetzt bieten etliche Banken und Broker zu günstigen Konditionen Junior-Depots an. Diese Depots können für Minderjährige eröffnet werden, so dass Eltern oder Großeltern für die Kinder und Enkel Fonds- oder ETF-Sparpläne einrichten können. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um Depots für die kommende Frühstart-Rente.
Gibt es schon ein Gesetz zur Frühstart-Rente?
Bislang gibt es noch keinen konkreten Gesetzesentwurf zur Frühstart-Rente, sondern nur ein Eckpunktepapier der Bundesregierung von Dezember 2025. Darin sind wichtige Basisinformationen enthalten wie beispielsweise die Zielgruppe, die Höhe der Förderung sowie steuerliche Regelungen.
Der im Eckpunktepapier aufgeführte Zeitplan sieht vor, dass der Start konkreter Vorsorgeprodukte zum Jahresbeginn 2027 erfolgen soll. Wenn eine Förderberechtigung vorliegt, kann die Förderung auch rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 erfolgen. Dafür müsste noch im Verlauf dieses Jahres das dazugehörige Gesetz von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden.
Förderbeträge und Bedingungen
Bisher bekannt sind die wichtigsten Rahmenbedingungen, die für die Frühstart-Rente geplant sind. Offen ist derzeit noch, ob diese auch so umgesetzt werden oder ob es im Verlauf des Gesetzgebungsprozesses noch Änderungen gibt.
Förderbetrag
Geplant ist nach aktuellem Stand eine monatliche Förderung von 10 Euro pro förderberechtigtem Kind. Damit summiert sich die maximal mögliche Gesamtförderung bei kontinuierlichem Sparen vom 6. bis zum 18. Geburtstag auf 1.440 Euro.
Altersgrenzen für die Frühstart-Rente
Die Förderung soll ab dem 6. Geburtstag beginnen und mit der Volljährigkeit enden. Zunächst erhalten nur Kinder des Jahrgangs 2020 die Förderung. Jüngere Jahrgänge werden nach und nach hinzukommen.
Anlageprodukte
Über die möglichen Anlageprodukte sind im Eckpunktepapier noch keine konkreten Angaben zu finden. Da jedoch vorgesehen ist, dass das Geld am Kapitalmarkt investiert wird, dürften in erster Linie Investment- oder Indexfonds (ETFs) in Frage kommen.
Weiterführung nach der Volljährigkeit
Mit Erreichen der Volljährigkeit endet die staatliche Förderung für die Frühstart-Rente. Eigene Einzahlungen sind jedoch weiterhin möglich. Der Zugriff auf das angesparte Guthaben ist erst möglich, wenn der Sparer das Rentenalter erreicht hat.
Beispielrechnung Frühstart-Rente
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| Monatliche Sparrate inkl. Förderung | 10 Euro |
| Guthaben nach 12 Jahren | 2.090 Euro |
| Eigene Einzahlungen nach 12 Jahren | 0 Euro |
| Guthaben nach 61 Jahren bei Weiterführung der Sparrate von 10 Euro pro Monat | 70.142 Euro |
| Eigene Einzahlungen nach 61 Jahren | 5.880 Euro |